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Welche Heizung ist zukunftssicher?

In einer Zeit, in der ausgiebig über das sogenannte Heizungsgesetz diskutiert wurde sowie Energiekrisen und der Klimawandel unsere Gesellschaft stark beeinflussen, stehen viele Hausbesitzer vor der entscheidenden Frage: Welche Heizung ist zukunftssicher?


Die gesellschaftliche Debatte um das sogenannte Heizungsgesetz hat diese Frage noch dringlicher gemacht und viel Unsicherheit geschaffen. Hausbesitzer suchen nach Heizsystemen, die nicht nur effizient und wirtschaftlich sind, sondern auch den zukünftigen gesetzlichen und ökologischen Anforderungen entsprechen.


In diesem Beitrag beleuchten wir die verschiedenen, gängigen Heizsysteme, vergleichen ihre Vor- und Nachteile und helfen dir dabei, eine fundierte Entscheidung für eine zukunftssichere Heizung zu treffen.


Warum fragen sich so viele Hausbesitzer, welche Heizart zukunftssicher ist?

Die Debatte um das sogenannte Heizungsgesetz hat bei vielen Hausbesitzern große Unsicherheit ausgelöst. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die CO2-Emissionen zu reduzieren und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Es schreibt vor, dass neu installierte Heizungen ab einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Anteil erneuerbarer Energien nutzen müssen - nämlich 65 Prozent.


Diese neuen Anforderungen haben viele Hausbesitzer dazu veranlasst, ihre aktuellen Heizsysteme zu überdenken und nach zukunftssicheren Alternativen zu suchen. Die Unsicherheit darüber, welche Heizsysteme den zukünftigen gesetzlichen Anforderungen entsprechen und gleichzeitig wirtschaftlich und umweltfreundlich sind, hat zu einer intensiven Diskussion geführt. Daher ist es wichtiger denn je, sich über die verschiedenen Optionen zu informieren und eine fundierte Entscheidung zu treffen.


Alle gängigen Heizungssysteme im Überblick

Um der Frage nachzugehen, welche Heizung zukunftsfähig ist, geben wir im ersten Schritt einen kurzen Überblick über die gängigsten Heizungssysteme und wie stark sie verbreitet sind (Quelle: BDEW).


Am weitesten verbreitete Heizungssysteme:

  • Gasheizung: Konventionelle Methode, die Erdgas zur Wärmeerzeugung nutzt. 2023 wurden rund 45 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit Gas beheizt (33,7 Prozent Gas-Zentralheizung + 11,6 Prozent Gas-Etagenheizung)

  • Ölheizung: Verwendet Heizöl zur Wärmeerzeugung. Vorteile: Zuverlässig, weit verbreitet. 2023 wurden 23 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit Öl beheizt.

  • Fernwärme: Zentrale Wärmeversorgung über ein Netz von Wärmeleitungen. 2023 wurden rund 15 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit Fernwärme beheizt.

  • Wärmepumpe: Nutzt Umweltwärme aus Luft, Erde oder Wasser. Vorteile: Sehr effizient, umweltfreundlich. 2023 wurden fast 6 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit einer Wärmepumpe beheizt.

  • Stromdirektheizung: Direktes Heizen mit Strom durch elektrische Heizkörper oder Fußbodenheizungen. 2023 wurden rund 2 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit Nachtspeicheröfen beheizt.

  • Holz- / Pellet-Zentralheizung: Verbrennt Holzpellets. 2023 wurden fast 6 Prozent der Wohnungen in Deutschland mit einer Wärmepumpe beheizt.


Weitere, zum Teil innovative Heizungssysteme

Über die oben genannten Heizungssyteme hinaus, gibt es noch weitere Heizsysteme, die jedoch nur gering verbreitet sind (bei den beheizten Wohnungen, machten sie 2023 insgesamt nur 3,6 Prozent aus).

  • Gas-Hybrid-Heizung: Kombination aus Gasheizung und erneuerbaren Energien wie Wärmepumpe oder Solarthermie.

  • Erneuerbare Energien (EE-) Hybridheizung: Kombination von Solarthermie und Pelletheizung oder anderen erneuerbaren Energiequellen.

  • Flüssiggas: Verwendet Flüssiggas (LPG) zur Wärmeerzeugung.

  • Brennstoffzellenheizung: Nutzt chemische Prozesse zur Wärmeerzeugung. Innovativ, sehr effizient, geringe Emissionen. Hohe Investitionskosten, noch nicht weit verbreitet.

Welche Aspekte spielen eine Rolle bei der Frage, welche Heizung zukunftsfähig ist?

Die Auswahl einer zukunftssicheren Heizung hängt von mehreren wichtigen Aspekten ab, die sowohl technische als auch rechtliche, ökonomische, umweltbezogene und politische Faktoren umfassen.


a) Technische Aspekte:

  • Effizienz und Leistungsfähigkeit: Wie effektiv ist die Heizung bei der Wärmeerzeugung?

  • Wartungsaufwand und Lebensdauer: Wie viel Wartung erfordert das System, und wie langlebig ist es?


b) Rechtliche Aspekte:

  • Erfüllung der Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG): Entspricht das Heizungssystem den Anforderungen des GEG?

  • Erfüllung weiterer, gesetzlicher Vorgaben: Entspricht das Heizungssystem den aktuellen und zukünftigen gesetzlichen Anforderungen? Dazu zählen - je nach Heizsystem - Bauordnung, Brandschutzrecht, Abstandsflächenregelungen, wasserschutzrechtliche Anforderungen u.v.m.


c) Ökonomische Aspekte:

  • Investitionskosten: Was kostet die Anschaffung und Installation des Systems?

  • Förderlandschaft: Welche Förderprogramme gibt es auf Bundesebene und wie sehen diese aus (Heizungsförderung im Zuge der Bundesförderung für effiziente Gebäude)? Gibt es auch Programme auf Landesebene und/oder kommunaler Ebene? Diese Förderungen können die finanziellen Belastungen erheblich reduzieren.

  • Laufende Kosten: Wie hoch sind die laufenden Kosten, wie z.B. der CO2-Preis, Brennstoff- oder Stromkosten? Wie wirken sich zukünftige Energiepreisentwicklungen auf die Betriebskosten aus?


d) Umweltfreundlichkeit/CO2-Emissionen:

  • Reduzierung der CO2-Emissionen: Wie stark reduziert das Heizungssystem die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Systemen?

  • Nutzung erneuerbarer Energien: Wie weit nutzt das System erneuerbare Energien, um nachhaltiger zu sein?


e) Politische Aspekte:

  • Innenpolitisch: Welche nationalen politischen Entscheidungen und Trends beeinflussen die Heizungsbranche und welche langfristigen politischen Ziele werden verfolgt?

  • Geopolitisch: Wie wirken sich internationale Energiepolitik und geopolitische Entwicklungen auf die Verfügbarkeit und Preise von Energieträgern aus?


Die Kombination dieser Faktoren bestimmt, wie zukunftssicher ein Heizungssystem ist. Ein System, das sowohl effizient und kostengünstig als auch umweltfreundlich und rechtlich konform ist, bietet die besten Zukunftsaussichten.


Welche Heizungsart ist zukunftssicher?

Nun prüfen wir alle gängigen Heizarten und wollen dir helfen eine für dich zukunftssichere Heizung zu finden.


Gasheizung:

Ist eine Gasheizung zukunftssicher?

  • Technisch: Sehr ausgereifte und effiziente Technik, langlebig. Um künftig rechtliche Anforderungen zu erfüllen sollten Gasheizungen als Hybridheizsysteme konzipiert sein, d. h. sie müssen auf nachhaltige Brennstoffe wie Wasserstoff oder Biomethan umrüstbar sein

  • Rechtlich: Zukünftige Einschränkungen durch das GEG, Verbot ab 2045, schrittweise Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bei Hybridheizungen

  • Ökonomisch: Niedrige Investitionskosten, nicht BEG-förderfähig, volatile Betriebskosten (in Abhängigkeit geopolitischer Entwicklungen), steigende Kosten für den CO2-Preis. Weiterer wichtiger Punkt: Je weniger Gasheizungen existieren, desto weniger wirtschaftlich sind Investitionen und der Betrieb eines Gasnetzes – das heißt die Kosten für den Einzelnen steigen.

  • Umwelt: reine Gasheizungen sind nicht umweltfreundlich, Hybridheizungen nur mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien.

  • Politisch: Äußerst abhängig von geopolitischen Entwicklungen, innerpolitisch hat Erdgas (und der Erhalt des Gasnetzes) v.a. bei den Grünen keinen guten Stand.


Ölheizung:

Ist eine Ölheizung zukunftssicher?

  • Technisch: Veraltete, aber zuverlässige Technologie. Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, sollten Ölheizungen als Hybridheizsysteme konzipiert sein, d.h., sie müssen mit Bio-Öl funktionieren.

  • Rechtlich: Strenge zukünftige Einschränkungen durch das GEG, schrittweise Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien bei Hybridheizungen.

  • Ökonomisch: Geringe Investitionskosten, nicht BEG-förderfähig, volatile Betriebskosten (abhängig von geopolitischen Entwicklungen), steigende Kosten für den CO2-Preis.

  • Umwelt: Reine Ölheizungen sind umweltschädlich, Hybridheizungen nur mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien umweltfreundlich.

  • Politisch: Abhängig von geopolitischen Entwicklungen (z.B. OPEC), auch innerpolitisch hat Heizöl bei fast allen Parteien keinen guten Stand.


Fernwärme:

  • Technisch: Sehr effizient, da sie Abwärme von Kraftwerken oder Industrieanlagen nutzt. Wenig Wartungsaufwand für den Endverbraucher.

  • Rechtlich: Erfüllt die Anforderungen des GEG ohne Einschränkung, da Fernwärme als effiziente, umweltfreundliche Alternative angesehen wird.

  • Ökonomisch: Niedrige Investitionskosten für den Haus-Anschluss, variable Betriebskosten abhängig von der regionalen Versorgungsstruktur und auch von geopolitischen Entwicklungen (da Gas aktuell noch ein wichtiger Brennstoff für Fernwärme ist). Wirtschaftlich besonders attraktiv in dicht besiedelten Gebieten.

  • Umwelt: Sehr umweltfreundlich, insbesondere wenn die Wärme aus erneuerbaren Energiequellen oder Kraft-Wärme-Kopplung stammt.

  • Politisch: Stark gefördert durch nationale und regionale Programme. Noch nicht unabhängig von geopolitischen Spannungen (da Gas aktuell noch ein wichtiger Brennstoff für Fernwärme ist). Positive innerpolitische Unterstützung durch alle Parteien.

Tipp: In einem anderen Blogbeitrag haben wir uns ausführlich gefragt: Ist Fernwärme eine Option für meine Heizung?


Wärmepumpe:

  • Technisch: Sehr ausgereifte und effiziente Technik, langlebig.

  • Rechtlich: Erfüllt die Anforderungen des GEG ohne Einschränkung, weitere rechtliche Aspekte und Entwicklungen sind zu beachten (z.B. mögliches Verbot von bestimmten Kältemitteln, Abstandsflächenregelungen bei Luftwärmepumpen, bei Erd- und Grundwasserwärmepumpen ggf. wasserschutzrechtliche Entwicklungen)

  • Ökonomisch: Hohe Investitionskosten (je nach Art der Wärmepumpe), BEG-förderfähig, niedrige Betriebskosten (je nach JAZ der Wärmepumpe), keine (direkten) Kosten für den CO2-Preis.

  • Umwelt: Äußerst effizient und umweltfreundlich, künftig noch umweltfreundlicher mit steigendem Anteil der Erneuerbaren am Strommix sowie dem Einsatz natürlicher Kältemittel.

  • Politisch: Unabhängig von geopolitischen Spannungen, positive innerpolitische Unterstützung von inzwischen allen Parteien.


Pelletheizung:

  • Technisch: Ausgereifte und effiziente Technik, zuverlässig und langlebig. Regelmäßige Wartung erforderlich, insbesondere Ascheentsorgung und Pelletlagerung.

  • Rechtlich: Erfüllt die Anforderungen des GEG mit gewissen Einschränkungen an die Emissionsgrenzwerte. Weitere Entwicklungen bezüglich der Emissionsgrenzwerte sind zu beachten.

  • Ökonomisch: Mittlere Investitionskosten, BEG-förderfähig (z.B. auch Emissionsminderungszuschlag). Betriebskosten variieren je nach Pelletpreis, jedoch keine direkten Kosten für den CO2-Preis.

  • Umwelt: CO2-neutral, insbesondere bei nachhaltiger Forstwirtschaft. Es entstehen jedoch auch weitere lokale Emissionen (z.B. Feinstaub).

  • Politisch: Im Umweltbundesamt und bei den Grünen wird die Technologie kritisch gesehen. Ansonsten eher positive innerpolitische Unterstützung. Unabhängig von geopolitischen Spannungen, stabile Versorgung mit Biomasse.

Tipp: In einem anderen Blogbeitrag haben wir uns ausführlich gefragt: Ist eine Pelletheizung 2024 noch sinnvoll?


Solarthermie:

  • Technisch: Ausgereifte und effiziente Technik zur Nutzung von Sonnenenergie. Zuverlässig und langlebig, insbesondere als Ergänzung zu anderen Heizsystemen.

  • Rechtlich: Erfüllt die Anforderungen des GEG.

  • Ökonomisch: Hohe Anfangsinvestition, aber BEG-förderfähig. Sehr niedrige Betriebskosten, keine direkten Kosten für den CO2-Preis.

  • Umwelt: Sehr umweltfreundlich, reduziert CO2-Emissionen deutlich.

  • Politisch: Positive innerpolitische Unterstützung von allen Parteien. Unabhängig von geopolitischen Spannungen.


Stromdirektheizung:

  • Technisch: Einfache und kostengünstige Installation (z.B. als Infrarotheizung). Geeignet als Übergangslösung oder Ergänzung zu bestehenden Heizsystemen. Effizienter bei gut gedämmten Gebäuden mit niedrigem Heizbedarf.

  • Rechtlich: Eingeschränkt GEG-konform, in gut gedämmten Gebäuden. Keine spezifischen Einschränkungen, jedoch hohe Anforderungen an Wärmedämmung.

  • Ökonomisch: Niedrige Investitionskosten, hohe Betriebskosten aufgrund steigender Strompreise, keine direkten Kosten für den CO2-Preis.

  • Umwelt: Potenziell umweltfreundlich bei Nutzung von Ökostrom, jedoch deutlich ineffizienter als Wärmepumpen.

  • Politisch: Noch nicht unabhängig von geopolitischen Spannungen, da der Strompreis aktuell auch davon abhängt.

Tipp: In einem anderen Blogbeitrag haben wir uns ausführlich gefragt: Heizung von Gas oder Öl auf Strom umstellen: Ist eine Stromdirektheizung sinnvoll?


Konventionelle Hybrid-Heizung (z.B. Gas-Wärmepumpe-Hybrid):

  • Technisch: Öl- und Gas-Wärmepumpe-Hybrid-Heizungen sind ausgereift und effizient sowie langlebig.

  • Rechtlich: Erfüllen das GEG mit gewissen Auflagen für den Anteil der Erneuerbaren.

  • Ökonomisch: Mittlere bis hohe Investitionskosten, nicht BEG-förderfähig, volatile Betriebskosten (in Abhängigkeit geopolitischer Entwicklungen), steigende Kosten für den CO2-Preis. Weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf Gas-Hybridheizungen: Je weniger Gasheizungen existieren, desto weniger wirtschaftlich sind Investitionen und der Betrieb eines Gasnetzes – das heißt, die Kosten für den Einzelnen steigen.

  • Umwelt: Hybridheizungen sind nur mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien umweltfreundlich.

  • Politisch: Äußerst abhängig von geopolitischen Entwicklungen.


Erneuerbare Energien (EE-) Hybridheizung (z.B. Hybrid aus Solarthermie und Pelletheizung):

  • Technisch: Maximale Nutzung erneuerbarer Energien durch Kombination verschiedener Technologien (z.B. Solarthermie und Pelletheizung).

  • Rechtlich: Erfüllt die Anforderungen des GEG und weiterer relevanter Gesetze.

  • Ökonomisch: Hohe Investitionskosten, aber BEG-förderfähig. Niedrige Betriebskosten, abhängig von den verwendeten erneuerbaren Energiequellen.

  • Umwelt: Sehr umweltfreundlich durch hohe Nutzung erneuerbarer Energien und niedrige CO2-Emissionen.

  • Politisch: Starke politische Unterstützung, unabhängig von geopolitischen Spannungen.


Flüssiggas:

  • Technisch: Flexibel einsetzbar, zuverlässige und ausgereifte Technik. Geeignet für Gebiete ohne Erdgasanschluss.

  • Rechtlich: Weniger strenge Regulierungen im Vergleich zu Erdgas und Heizöl.

  • Ökonomisch: Mittlere Investitionskosten, nicht BEG-förderfähig. Volatile Betriebskosten, abhängig von geopolitischen Entwicklungen und Lieferbedingungen.

  • Umwelt: Geringere CO2-Emissionen als Heizöl, aber natürlich nicht so umweltfreundlich wie erneuerbare Energien.

  • Politisch: Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen und Importen, aber insgesamt etwas weniger kritisch als Erdgas.


Brennstoffzellenheizung:

  • Technisch: Innovativ und sehr effizient, da sie gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Langlebig und zuverlässig.

  • Rechtlich: Förderfähig, erfüllt die Anforderungen des GEG.

  • Ökonomisch: Sehr hohe Investitionskosten, aber niedrige Betriebskosten. BEG-förderfähig, kein CO2-Preis.

  • Umwelt: Sehr umweltfreundlich.

  • Politisch: Positive Unterstützung für innovative und nachhaltige Technologien, unabhängig von geopolitischen Spannungen.


Unser Fazit und Gesamtbewertung: Welche Heizung ist zukunftssicher?

In diesem Beitrag steht die Frage nach dem Finden einer zukunftssicheren Heizung im Mittelpunkt. Nun geht es ans Eingemachte. Verschiedene Heiztechnologien bieten unterschiedliche Vorteile und Herausforderungen, abhängig von technischen, rechtlichen, ökonomischen, umweltfreundlichen und politischen Faktoren.


Hier ist unsere Gesamt-Bewertung der gängigsten Heizsysteme hinsichtlich ihrer Zukunftssicherheit:

Welche Heizung ist zukunftssicher?

Gasheizung: 2 Sterne

Ausgereifte Technik, aber zukünftige rechtliche Einschränkungen und hohe Abhängigkeit von geopolitischen Entwicklungen.


Ölheizung: 1 Stern

Zuverlässig, aber veraltet und umweltbelastend, mit strengen zukünftigen Regulierungen.


Fernwärme: 5 Sterne

Sehr effizient und umweltfreundlich, abhängig von regionaler Versorgungsstruktur, stark gefördert.


Wärmepumpe: 5 Sterne

Sehr effizient und umweltfreundlich, hohe Investitionskosten, starke politische Unterstützung.


Pelletheizung: 4 Sterne

Zuverlässig und CO2-neutral, aber regelmäßige Wartung und lokale Emissionen.


Solarthermie: 5 Sterne

Sehr umweltfreundlich und effizient, hohe Anfangsinvestition, aber niedrige Betriebskosten.


Stromdirektheizung: 3 Sterne

Rechtliche stark reguliert, einfache Installation und potenziell umweltfreundlich bei Ökostrom, aber hohe Betriebskosten.


Konventionelle Hybrid-Heizung: 3 Sterne

Flexibel und effizient, aber abhängig von geopolitischen Entwicklungen und rechtlichen Einschränkungen.


Erneuerbare Energien (EE-) Hybridheizung: 5 Sterne

Maximale Nutzung erneuerbarer Energien, sehr umweltfreundlich und starke politische Unterstützung.


Flüssiggas: 3 Sterne

Flexibel und zuverlässig, geringere CO2-Emissionen als Heizöl, aber nicht so umweltfreundlich wie erneuerbare Energien.


Brennstoffzellenheizung: 4 Sterne

Innovativ und sehr effizient, sehr hohe Investitionskosten, aber umweltfreundlich und politische Unterstützung.



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