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CO2-Steuer für Heizung: Was ist mit Stromheizung, Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe, Pellets und Fernwärme?

9. Sept.
8 Min. Lesezeit

Dass die CO2-Steuer auf Öl- und Gasheizungen anfällt, ist hinlänglich bekannt. Doch greift die CO2-Abgabe auch bei Fernwärme, Stromheizung, Nachtspeicherheizung, Wärmepumpe oder Pellets?


Die CO₂-Abgabe verteuert vor allem das Heizen mit Erdgas, Heizöl und Flüssiggas. Im Jahr 2026 liegt der Preis nicht mehr als fester Betrag vor, sondern wird innerhalb eines Korridors von 55 bis 65 Euro je Tonne CO₂ ermittelt. Für Haushalte mit Gasheizung entspricht das einschließlich Mehrwertsteuer ungefähr 1,3 bis 1,6 Cent je Kilowattstunde Gas. Bei Heizöl sind es etwa 17 bis 21 Cent je Liter.


Bei einer elektrischen Wärmepumpe, Nachtspeicherheizung oder Pelletheizung erscheint dagegen normalerweise keine nationale CO₂-Abgabe auf der Energieabrechnung. Ganz frei von CO₂-bedingten Kosten sind Strom und Fernwärme trotzdem nicht: Bei ihrer Erzeugung kann der europäische Emissionshandel bereits heute eine Rolle spielen.


Das Wichtigste in Kürze

  • Gas-, Öl- und Flüssiggasheizungen: Die Brennstofflieferanten müssen CO₂-Zertifikate erwerben und geben die Kosten regelmäßig über den Brennstoffpreis weiter.

  • Wärmepumpen, Strom- und Nachtspeicherheizungen: Auf den bezogenen Strom fällt keine separate CO₂-Abgabe nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz an. Fossile Kraftwerke tragen jedoch Kosten aus dem europäischen Emissionshandel, die den Strompreis beeinflussen können.

  • Pelletheizungen: Für handelsübliche Holzpellets wird dem Endkunden in der Regel keine nationale CO₂-Abgabe berechnet. Das bedeutet allerdings nicht, dass Holz beim Verbrennen emissionsfrei ist.

  • Fernwärme: CO₂-Kosten können anfallen. Wie hoch sie sind, hängt vom jeweiligen Wärmenetz und den eingesetzten Energieträgern ab.

  • Mietwohnungen: Bei fossiler Heizung oder entsprechender Wärmelieferung werden die CO₂-Kosten zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt. Je höher der CO₂-Ausstoß des Gebäudes, desto größer ist grundsätzlich der Vermieteranteil.

  • Ab 2028: Der neue europäische Emissionshandel ETS2 soll den nationalen Brennstoffemissionshandel ablösen. Der Zertifikatspreis wird dann stärker vom Markt bestimmt.


Was ist die CO₂-Abgabe auf Heizenergie?

Der häufig verwendete Begriff „CO₂-Steuer“ ist nicht ganz präzise. Rechtlich handelt es sich um einen Emissionshandel: Unternehmen, die fossile Brennstoffe wie Erdgas, Heizöl oder Flüssiggas in Verkehr bringen, müssen für die dadurch entstehenden Emissionen Zertifikate erwerben.


Die gesetzliche Grundlage ist das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Es gilt seit 2021 für Bereiche, die damals noch nicht vom europäischen Emissionshandel erfasst wurden – insbesondere Gebäude und Straßenverkehr. Die Unternehmen reichen die Kosten üblicherweise über die Brennstoffpreise an ihre Kunden weiter.

Für Dich als Hausbesitzer ist daher nicht nur der reine Gas- oder Ölpreis relevant. Je mehr Brennstoff Du verbrauchst und je höher der Zertifikatspreis ist, desto höher fällt auch der CO₂-Kostenanteil aus.


Wie hoch ist der CO₂-Preis für Heizungen im Jahr 2026?

Bis 2025 stieg der nationale CO₂-Preis in festen Schritten. 2026 folgt erstmals eine Versteigerungsphase mit einem gesetzlich begrenzten Preiskorridor.

Jahr

CO₂-Preis je Tonne

2021

25 Euro

2022

30 Euro

2023

30 Euro

2024

45 Euro

2025

55 Euro

2026

55 bis 65 Euro

Der tatsächlich auf Deiner Rechnung berücksichtigte CO₂-Kostenanteil hängt vom maßgeblichen Zertifikatspreis, dem Emissionsfaktor des Brennstoffs und der Mehrwertsteuer ab. Brennstoff- und Wärmelieferanten müssen die Brennstoffemissionen, den CO₂-Preisbestandteil, den Emissionsfaktor und den Energiegehalt auf der Rechnung ausweisen. Das regelt § 3 CO₂-Kostenaufteilungsgesetz.


Wie viel kostet die CO₂-Abgabe bei Gas und Heizöl?

Die folgenden Werte zeigen die Größenordnung für 2026. Sie enthalten 19 Prozent Mehrwertsteuer. Je nach Brennstoffqualität, Abrechnung und verwendetem Emissionsfaktor können die Werte geringfügig abweichen.

Energieträger

CO₂-Kosten bei 55 Euro/t

CO₂-Kosten bei 65 Euro/t

Erdgas

ca. 1,3 Cent/kWh

ca. 1,6 Cent/kWh

Heizöl

ca. 17 Cent/Liter

ca. 21 Cent/Liter


Rechenbeispiel für eine Gasheizung

Ein Einfamilienhaus verbraucht 20.000 kWh Erdgas pro Jahr.

  • bei 55 Euro je Tonne: rund 263 Euro CO₂-Kosten pro Jahr

  • bei 65 Euro je Tonne: rund 311 Euro CO₂-Kosten pro Jahr

Die Differenz innerhalb des 2026 geltenden Preiskorridors beträgt bei diesem Verbrauch also ungefähr 48 Euro pro Jahr.


Rechenbeispiel für eine Ölheizung

Ein Haushalt verbraucht 2.000 Liter Heizöl pro Jahr.

  • bei 55 Euro je Tonne: rund 348 Euro CO₂-Kosten pro Jahr

  • bei 65 Euro je Tonne: rund 412 Euro CO₂-Kosten pro Jahr

Diese Beträge sind im Endpreis des Brennstoffs enthalten. Es handelt sich nicht um eine zusätzliche Rechnung, die der Staat direkt an den Haushalt schickt.


Was kostet dich der CO₂-Preis in Zukunft wirklich?


Mit unserem neuen CO₂-Preisrisiko-Rechner berechnest du kostenlos und ohne Anmeldung, wie stark steigende CO₂-Preise deine Heizkosten in den kommenden 10 Jahren erhöhen können.




Für welche Heizungen fällt die CO2-Steuer an?

Heizungsart

Direkte nationale CO₂-Abgabe auf den Energieträger?

Was Du beachten solltest

Gasheizung

Ja

Kosten richten sich nach Gasverbrauch und CO₂-Preis

Ölheizung

Ja

Kosten werden über den Heizölpreis weitergegeben

Flüssiggasheizung

Ja

Auch Flüssiggas ist ein fossiler Brennstoff

Kohleheizung

Ja

Kohle verursacht besonders hohe CO₂-Emissionen

Fernwärme

Je nach Erzeugungssystem

CO₂-Kosten können aus nationalem und europäischem Emissionshandel stammen

Wärmepumpe

Nein, nicht auf den Strombezug

Stromerzeugung kann indirekt mit Emissionshandelskosten belastet sein

Strom-/Nachtspeicherheizung

Nein, nicht auf den Strombezug

Hoher Stromverbrauch kann die Heizkosten dennoch stark erhöhen

Pelletheizung

In der Regel nein

Keine Gleichsetzung mit emissionsfreiem Heizen

Solarthermie

Nein

Benötigt meist eine ergänzende Heizung

Fällt die CO₂-Abgabe bei einer Wärmepumpe an?

Auf den Stromverbrauch einer elektrischen Wärmepumpe wird keine CO₂-Abgabe nach dem BEHG aufgeschlagen. Deshalb gibt es auf der Stromrechnung auch keinen vergleichbaren CO₂-Kostenposten wie bei Erdgas oder Heizöl.

Trotzdem ist die Formulierung „Wärmepumpen zahlen keinen CO₂-Preis“ nur mit Einschränkung richtig. Wird Strom in Gas- oder Kohlekraftwerken erzeugt, müssen die Kraftwerksbetreiber bereits im bestehenden europäischen Emissionshandel Zertifikate erwerben. Diese Erzeugungskosten können den Strompreis beeinflussen. Sie werden dem Wärmepumpennutzer aber nicht als separate nationale CO₂-Abgabe berechnet.


Bei einer Hybridheizung ist die Trennung wichtig: Für den Stromverbrauch der Wärmepumpe fällt keine direkte nationale CO₂-Abgabe an, für den Gas- oder Ölverbrauch des fossilen Wärmeerzeugers dagegen schon.


Was gilt für Strom- und Nachtspeicherheizungen und die CO₂-Abgabe?

Auch bei einer Direktstrom- oder Nachtspeicherheizung erscheint keine nationale CO₂-Abgabe auf der Stromrechnung. Der für Kraftwerke geltende europäische Emissionshandel ist bereits Teil des Strommarktes.


Das macht eine Stromdirektheizung jedoch nicht automatisch günstig. Sie erzeugt aus einer Kilowattstunde Strom ungefähr eine Kilowattstunde Wärme. Eine effiziente Wärmepumpe kann unter geeigneten Bedingungen aus derselben Strommenge ein Mehrfaches an Wärme bereitstellen. Für die Wirtschaftlichkeit sind deshalb vor allem Strompreis, Wärmebedarf und Effizienz der Anlage entscheidend.


Gibt es eine CO₂-Abgabe auf Pellets?

Bei handelsüblichen Holzpellets wird Endkunden normalerweise keine nationale CO₂-Abgabe wie bei Heizöl oder Erdgas berechnet. Holzbiomasse wird im Emissionshandel unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Emissionsfaktor von null angesetzt.


Das darf nicht mit tatsächlicher Emissionsfreiheit verwechselt werden: Beim Verbrennen von Pellets entsteht CO₂. Die klimapolitische Bilanzierung beruht darauf, dass das Holz während seines Wachstums Kohlenstoff aufgenommen hat. Wie klimafreundlich eine Pelletheizung insgesamt ist, hängt unter anderem von Herkunft, Waldbewirtschaftung, Verarbeitung, Transport und dem betrachteten Zeitraum ab. Zusätzlich entstehen Feinstaub und weitere Luftschadstoffe.


Wird auf Fernwärme eine CO₂-Abgabe erhoben?

Bei Fernwärme gibt es keine pauschale Antwort. Entscheidend ist, womit das konkrete Wärmenetz gespeist wird. Kommt die Wärme beispielsweise aus Gas- oder Kohleanlagen, entstehen CO₂-Kosten. Bei Großanlagen können sie aus dem bestehenden europäischen Emissionshandel stammen; für andere Brennstoffe kann der nationale Emissionshandel relevant sein.


Wärmenetze werden häufig aus mehreren Anlagen und Energieträgern versorgt. Der Versorger muss daher einen einheitlichen Emissionsfaktor für das Netz angeben. Je höher der Anteil erneuerbarer Wärme, unvermeidbarer Abwärme oder anderer emissionsarmer Quellen ist, desto geringer kann der CO₂-Kostenanteil ausfallen. Die konkrete Angabe findest Du auf der Wärmelieferrechnung beziehungsweise in der Heizkostenabrechnung.


Wie werden die CO₂-Kosten zwischen Mieter und Vermieter aufgeteilt?

Seit 2023 dürfen die CO₂-Kosten in Wohngebäuden nicht mehr pauschal vollständig auf Mieter übertragen werden. Maßgeblich ist der jährliche CO₂-Ausstoß des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche. Das zehnstufige Modell soll sowohl zum sparsamen Heizen als auch zur energetischen Verbesserung des Gebäudes anregen.

CO₂-Ausstoß des Gebäudes pro Jahr

Vermieteranteil

Mieteranteil

weniger als 12 kg CO₂/m²

0 %

100 %

12 bis unter 17 kg CO₂/m²

10 %

90 %

17 bis unter 22 kg CO₂/m²

20 %

80 %

22 bis unter 27 kg CO₂/m²

30 %

70 %

27 bis unter 32 kg CO₂/m²

40 %

60 %

32 bis unter 37 kg CO₂/m²

50 %

50 %

37 bis unter 42 kg CO₂/m²

60 %

40 %

42 bis unter 47 kg CO₂/m²

70 %

30 %

47 bis unter 52 kg CO₂/m²

80 %

20 %

ab 52 kg CO₂/m²

95 %

5 %

Bei besonders emissionsarmen Gebäuden tragen Mieter die CO₂-Kosten somit vollständig. Bei einem sehr hohen CO₂-Ausstoß übernimmt der Vermieter 95 Prozent.

Der Vermieter muss in der Heizkostenabrechnung die Einstufung, die Berechnungsgrundlagen und den Mieteranteil ausweisen. Fehlen diese Angaben, kann der Mieter seinen Heizkostenanteil nach § 7 CO₂-Kostenaufteilungsgesetz um drei Prozent kürzen.


Was gilt, wenn der Mieter selbst Gas oder Heizöl kauft?

Hat der Mieter einen eigenen Gasvertrag oder beschafft den Brennstoff selbst, muss er seinen Erstattungsanspruch gegenüber dem Vermieter geltend machen. Dafür benötigt er insbesondere die Lieferrechnung mit den ausgewiesenen CO₂-Kosten. Der Anspruch muss innerhalb der gesetzlichen Frist geltend gemacht werden – grundsätzlich innerhalb von zwölf Monaten nach Erhalt der Rechnung des Brennstofflieferanten.


Gibt es Ausnahmen bei der Kostenaufteilung?

Der Vermieteranteil kann reduziert werden oder entfallen, wenn öffentlich-rechtliche Vorgaben eine energetische Verbesserung des Gebäudes oder eine Umstellung der Wärmeversorgung wesentlich verhindern. Das kann beispielsweise bei bestimmten Denkmalschutzvorgaben relevant sein. Ob die Ausnahme greift, muss im Einzelfall geprüft werden.


Für Nichtwohngebäude gelten eigene Regeln. Die Kosten werden dort grundsätzlich hälftig zwischen Vermieter und Mieter geteilt, solange keine abweichende gesetzliche Stufenregelung greift.


Was ändert sich mit dem europäischen Emissionshandel ETS2?

Der neue europäische Emissionshandel für Gebäude, Straßenverkehr und weitere kleinere Sektoren soll nach dem aktuellen Stand der EU-Kommission 2028 vollständig starten. Damit verschiebt sich der zuvor für 2027 vorgesehene Beginn um ein Jahr.


Wie beim nationalen System bleiben die Brennstofflieferanten verpflichtet – nicht die einzelnen Haushalte. Die Zahl der verfügbaren Zertifikate wird begrenzt und schrittweise reduziert. Anders als beim deutschen Preiskorridor bildet sich der Preis grundsätzlich am Markt. Schutzmechanismen wie eine Marktstabilitätsreserve sollen zu schnelle oder übermäßige Preisanstiege abfedern, garantieren aber keinen dauerhaft festen Höchstpreis.


Die EU-Kommission beschreibt den ETS2 als Anreiz für Gebäudesanierungen und emissionsarme Heizungen. Ein Teil der Einnahmen fließt in den Klimasozialfonds, der belastete Haushalte und Kleinstunternehmen unterstützen soll.


Für Hausbesitzer bedeutet das: Die Kosten fossiler Heizungen werden langfristig unsicherer. Niemand kann heute seriös vorhersagen, welchen exakten CO₂-Preis Haushalte ab 2028 bezahlen. Beispielrechnungen mit 100, 150 oder 200 Euro je Tonne sind deshalb Szenarien und keine beschlossenen Preise.


So kannst Du Deine künftigen CO₂-Kosten senken

Am wirkungsvollsten reduzierst Du den CO₂-Kostenanteil, indem Du weniger fossilen Brennstoff benötigst. Dafür muss nicht immer sofort die komplette Heizung ausgetauscht werden.


  • Heizkurve und Vorlauftemperatur optimieren

  • hydraulischen Abgleich prüfen lassen

  • Rohrleitungen und zugängliche Bauteile dämmen

  • Wärmeverluste über Dach, Fassade, Fenster oder Kellerdecke reduzieren

  • bei ohnehin anstehendem Heizungstausch eine Wärmepumpe, erneuerbare Wärme oder einen geeigneten Wärmenetzanschluss prüfen

  • bei einer Hybridheizung den erneuerbaren Anteil möglichst effizient nutzen


Mit unserem CO₂-Preisrisiko-Rechner kannst Du verschiedene Preisentwicklungen für Deinen Verbrauch durchspielen. Entscheidend ist, mehrere Szenarien zu betrachten und einen frei angenommenen Zukunftspreis nicht als Prognose zu verstehen.


Häufige Fragen zur CO₂-Abgabe beim Heizen

Ist die CO₂-Abgabe dasselbe wie eine CO₂-Steuer?

Im Alltag werden beide Begriffe häufig gleich verwendet. Rechtlich handelt es sich in Deutschland jedoch um einen Emissionshandel mit Zertifikaten und nicht um eine klassische Steuer.


Steigt der CO₂-Preis 2026 automatisch auf 65 Euro?

Nein. Für 2026 gilt ein Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne. Der maßgebliche Preis ergibt sich innerhalb dieses Rahmens. Auf der Brennstoffrechnung muss der tatsächlich angesetzte CO₂-Kostenanteil ausgewiesen werden.


Muss ich die CO₂-Abgabe separat bezahlen?

In der Regel nicht. Der Lieferant kalkuliert die Zertifikatskosten in den Brennstoffpreis ein und weist den CO₂-Kostenanteil auf der Rechnung aus.


Zahlt man mit einer Wärmepumpe CO₂-Abgabe?

Auf den Wärmepumpenstrom fällt keine direkte nationale CO₂-Abgabe nach dem BEHG an. Kosten des europäischen Emissionshandels können den Strompreis aber indirekt beeinflussen, wenn fossile Kraftwerke Strom erzeugen.


Sind Pellets wegen der fehlenden CO₂-Abgabe klimaneutral?

Nein. Die fehlende direkte Abgabe bedeutet nicht, dass bei der Verbrennung kein CO₂ entsteht. Die Klimawirkung muss über die gesamte Bereitstellungs- und Wiederbewaldungskette betrachtet werden.


Wie finde ich meinen CO₂-Kostenanteil?

Bei eigenem Gas-, Heizöl- oder Wärmeliefervertrag steht er auf der Lieferrechnung. In zentral beheizten Mietwohnungen muss der Vermieter den Mieteranteil, die Gebäudestufe und die Berechnungsgrundlagen in der Heizkostenabrechnung ausweisen.


Fazit: Fossiles Heizen trägt das größte CO₂-Preisrisiko

Die direkte nationale CO₂-Abgabe betrifft vor allem Gas, Heizöl, Flüssiggas und Kohle. 2026 liegt der Zertifikatspreis zwischen 55 und 65 Euro je Tonne. Wärmepumpen und Stromheizungen zahlen keine separate nationale CO₂-Abgabe auf Strom; Fernwärme muss dagegen anhand des konkreten Erzeugungsmixes bewertet werden. Bei Pellets entfällt die direkte Abgabe in der Regel, ohne dass die Verbrennung dadurch emissionsfrei wird.


Für die langfristige Heizkostenplanung ist besonders der Übergang zum ETS2 im Jahr 2028 wichtig. Weil der Preis dann stärker am Markt entsteht, sollten Hausbesitzer bei Sanierung und Heizungstausch nicht nur heutige Energiepreise, sondern auch verschiedene CO₂-Preisszenarien berücksichtigen.


Tipp: Angebote von Heizungs-Installateuren in deiner Nähe erhalten

Um beim Ersetzen der Heizung finanziell klug zu handeln, sind vor allem die Anschaffungskosten der neuen Heizanlage entscheidend, neben der Berücksichtigung möglicher staatlicher Zuschüsse. Ein Vergleich mehrerer Angebote ist empfehlenswert, um eine hochwertige Lösung zu finden. Mit Hilfe des Portals Heizungsfinder lassen sich bequem und effizient Angebote von Heizungsinstallateuren in deiner Nähe einholen und vergleichen.

3 Kommentare


Gast
09. März 2025

Hallo, mir geht's genauso bin Frührentnerin und habe 2 Katzen. Ich suche schon seit 3 Jahren nach einer bezahlbaren Wohnung. Aber wer gibt jemanden schon eine Wohnung mit 2 älteren Katzen? Hier zahlt man durchschnittlich für ein Zimmer 600€ ohne Heizung und Strom, ich kann mir sowas nicht leisten und vom Amt aus darf ich nur eine neue 2 Zimmerwohnung bis 450€ inklusive NK anmieten. Na klasse.

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Gast
05. Juni 2023

Ja, ich finde das ist die allergrößte Sauerei. Ich bin auch betroffen. Wohne zur Miete in einem Uralt-Gebäude Bj 1953. Die anderen Wohnungen werden mit Nachtspeicheröfen beheizt und das Gebäude hat wohl eine Außendämmung, die auch schon etwas in die Jahre gekommen ist.


Ich lebe leider in einer völlig ungedämmten Dachmansarde. Auch der Fußboden liegt bereits komplett im Dach. Die Ziegel sind schon beschädigt und so alt wie das Gebäude selbst. Hier oben ist gar nichts gedämmt, weder das Dach, noch die Wände oder die Decke. Durch die Fenster zieht es durch. Die Wände strahlen eine Eiseskälte ab, die mir auf der Haut Schmerzen bereitet. Meine Gesundheit, Arbeitskraft und Lebensenergie ist hier in den 5 Jahren, die ich schon verbringe…


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123
19. Feb. 2025
Antwort an

zieh halt um

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